Aktuelles

  • Beratung für in Not geratene Menschen aus Rumänien und Bulgarien

    Seit Januar 2016 bietet verikom am Standort Billstedt Beratung für Menschen aus Rumänien und Bulgarien an. Inzwischen ist das mehrsprachige Fachkräfte-Team des neuen Projektes komplett, so dass die Beratung direkt auf Rumnänisch oder Bulgarisch stattfinden kann.

    Dieses neue Projekt trägt den Namen „step-in“. Es wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EAHP) gefördert. Zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der Ratsuchenden beim Zugang zum vorhandenen Hilfesystem. verikom ist in dem Kooperationprojekt für den Bereich Billstedt und Umgebung zuständig, die ebenfalls beiteiligten Träger IKB e.V. für St. Pauli und Bildung und Integration Hamburg Süd gGmbH für den Stadtteil Wilhelmsburg.

    Ein Info-Flyer auf Deutsch, Rumänisch und Bulgarisch steht hier zum Download bereit: Flyer_step-in

  • Hamburg meine PerLe

    „Ich immer lächle und habe Hoffnung hier zu bleiben“

    Während des dreitägigen Workshops „Hamburg – Meine PerLe“, der im Dezember 2014 im Rahmen des Projektes PerLe – Perspektiven für ein Leben in Hamburg angeboten wurde, ging es um Themen, wie Flüchtlinge Hamburg erleben, wie sie hier leben, welche Möglichkeiten sie haben und was sie sich wünschen. Dieser Workshop wurde mit einer Filmkamera begleitet. Aus dem so entstandenen Filmmaterial ist dieser Kurzfilm produziert worden.

    „Familien mit Kindern haben so viele Probleme im Heim“

    Die unsichere Bleibesituation der Flüchtlinge, gekoppelt mit problematischen Bedingungen in den Unterkünften, erschwert ihnen das Leben in Hamburg. Die Teilnehmenden des Workshops tauschten sich darüber aus, wo es Unterstützung und Angebote für sie gibt.

    „Wegen des Krieges in Syria musste ich das Land verlassen und das Studium abbrechen“

    Die große Hoffnung aller ist, nicht zurück in das Kriegsgebiet zu müssen, eine Wohnung und eine Arbeit zu bekommen, um eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder zu haben.
    Dafür wünschen sie sich zum Beispiel, dass es in Hamburg ausreichend Deutschkurse gibt.

    „Das ist meine Hoffnung: eine Wohnung, ein Kind, eine Arbeitsstelle.“

  • „Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen“

    Am 18. Juni zeigen wir den Dokumentarfilm „Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte.“

    Dieser Film entstand aus der Zusammenarbeit der Filmemacherin Anne Frisius mit Mónica Orjeda, einer Mitarbeiterin von verikom, die sich seit vielen Jahren für Menschen ohne Papiere engagiert und bei verikom die Beratung für Illegalisierte aufgebaut hat.

    Der Film begleitet zwei Hausangestellte, die vor Gericht ziehen, um ihre Rechte gegenüber ihren Arbeitgebern einzuklagen. Und er zeigt Aktivistinnen in Amsterdam, die öffentlich Anerkennung und Rechte einfordern und dafür die Organisation United Migrant Domestic Workers gegründet haben. Fast alle Mitglieder dieser Organisation sind Hausangestellte ohne Papiere.

    Im Anschluss an den Film: Möglichkeit zur Diskussion und Hintergrundinformationen zur Situation von Hausangestellten ohne Papiere in Amsterdam und Hamburg.

    18. Juni 2015: 18.30  – 20.30 Uhr, verikom am Wohlerspark, Norderreihe 61, 22767 Hamburg

  • Wir trauern…

    …um die Menschen, die derzeit im Mittelmeer, auf der Flucht und aufgebrochen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, sterben.

    Wir fordern die europäischen Regierungen dringlich auf, alles Erdenkliche zu tun und weder Kosten noch Aufwand zu scheuen, um weiteres Sterben zu verhindern.

    Am Samstag, 25. April 2015 um fünf nach zwölf, findet eine Mahnwache für die Toten an den EU-Außergrenzen auf dem Hamburger Rathausmarkt statt.

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