Aktuelles

Kostenloses Mentoring für unbegleitete, minderjährige Flüchtlingsjugendliche

Das Projekt „Junge Vorbilder“ bietet – ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Hamburger Spendenparlaments – ein einjähriges, kostenloses Mentoring für unbegleitete, minderjährige Flüchtlingsjugendliche an.

Die Schüler erhalten gemäß unserer Projektphilosophie nicht nur schulische Unterstützung, sondern werden von unseren Mentoren auch sozial-emotional und in Fragen der Perspektiventwicklung begleitet.

Es sind noch einige Plätze frei, die wir gerne vergeben möchten.
Wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an uns.
Telefon: 040/ 350 17 72 17
Mail: mentoring.jungevorbilder@verikom.de

„Junge Vorbilder“ sind Spendenempfänger beim Hamburger Spendenparlament

Die Spendenparlamentarier haben bei ihrer 63. Sitzung am 4. Juli 2016 entschieden, das Projekt „Junge Vorbilder“ mit einer Summe von 25.840 € zu fördern. Das Projekt bedankt sich für die großzügige Fördersumme, die in das Stipendienprogramm des Einzelmentorings einfließen wird. Damit wird u.a. ein spezielles, kostenfreies Mentoringangebot für unbegleitete minderjährige Flüchtlingsjugendliche in Hamburg ermöglicht.

savîa – steps against violence

Zum 1.6.2016 hat verikom die Koordinierung von savîa steps against violence übernommen. savia  bietet aufsuchende Beratung für geflüchtete Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Folgeunterbringungen wohnen und Beziehungsgewalt, sexualisierte Gewalt oder Gewalt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität erleben.

Im Rahmen einer Kooperation mit den interkulturellen Beratungsstellen bei häuslicher Gewalt und Zwangsverheiratung, Lȃle in der IKB und i.bera – verikom, dem Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. und der Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking unterstützen die Beraterinnen dieser Einrichtungen von Gewalt betroffene Menschen.

Die Aufnahme der Beratungsfälle erfolgt nach einer Meldung (mit Einwilligung der Betroffenen) durch die Unterbringung, einer Meldung durch die Polizei oder der direkten Kontaktaufnahme durch die Ratsuchenden. Dies sind mehrheitlich Frauen, die Häusliche Gewalt erleben, von Zwangsverheiratung bedroht sind oder sexualisierte Gewalt erleben. Auch können Frauen, Männer und transsexuelle Menschen bei savîa Unterstützung erhalten, wenn sie Gewalt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität erfahren .

Mehr auf der Projekt Webseite:
www.verikom.de/projekte/savia/

Projekt Junge Vorbilder Preisträger des Hamburger Instituts für Menschenrechte

Im März wurde das Mentoringprojekt Junge Vorbilder vom Hamburger Institut für Menschenrechte in der Kategorie „Innovative Projekte“ ausgezeichnet.

Preisverleihung HIM Preis 2016Der Preis will herausragende Projekte, Initiativen und Organisationen würdigen, die sich in Hamburg im Bereich Bildung, Ausbildung und berufliche Integration Geflüchteter verdient gemacht haben. Die Preisträger sind von einem unabhängigen Expertengremium nominiert worden, deren Mitglieder bereits langjährig im Bereich der Flüchtlingshilfe tätig sind.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Das Preisgeld wird im Mentoring für Jugendliche mit Flüchtlinge eingesetzt werden.

Hier geht’s zu Fotos und Bericht: menschenrechte.hamburg/him-preis-2016

 

Stadtteilhaus Horner Freiheit offiziell eröffnet

Bereits seit Februar 2016 bietet verikom Beratung für Migrant_innen im neuen Stadtteilhaus Horner Freiheit an. Am 27. April wurde das Haus nun auch offiziell eröffnet.  Staatssekretär Gunther Adler war eigens aus Berlin angereist und besuchte gemeinsam mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt nach den Festreden auch das neue verikom-Büro. Beide informierten sich über die Sozialberatung in deutscher und türkischer Sprache und die Deutschkurse, die verikom hier anbietet.

Hier gibt’s ein paar Fotos zur Eröffnung sowie einen Rückblick auf die Entstehung des Stadtteilhauses: Eröffnung
Und hier geht’s zur Horner Freiheit: horner-freiheit.de

Beratung für in Not geratene Menschen aus Rumänien und Bulgarien

Seit Januar 2016 bietet verikom am Standort Billstedt Beratung für Menschen aus Rumänien und Bulgarien an. Inzwischen ist das mehrsprachige Fachkräfte-Team des neuen Projektes komplett, so dass die Beratung direkt auf Rumnänisch oder Bulgarisch stattfinden kann.

Dieses neue Projekt trägt den Namen „step-in“. Es wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EAHP) gefördert. Zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der Ratsuchenden beim Zugang zum vorhandenen Hilfesystem. verikom ist in dem Kooperationprojekt für den Bereich Billstedt und Umgebung zuständig, die ebenfalls beiteiligten Träger IKB e.V. für St. Pauli und Bildung und Integration Hamburg Süd gGmbH für den Stadtteil Wilhelmsburg.

Ein Info-Flyer auf Deutsch, Rumänisch und Bulgarisch steht hier zum Download bereit: Flyer_step-in

Hamburg meine PerLe

„Ich immer lächle und habe Hoffnung hier zu bleiben“

Während des dreitägigen Workshops „Hamburg – Meine PerLe“, der im Dezember 2014 im Rahmen des Projektes PerLe – Perspektiven für ein Leben in Hamburg angeboten wurde, ging es um Themen, wie Flüchtlinge Hamburg erleben, wie sie hier leben, welche Möglichkeiten sie haben und was sie sich wünschen. Dieser Workshop wurde mit einer Filmkamera begleitet. Aus dem so entstandenen Filmmaterial ist dieser Kurzfilm produziert worden.

„Familien mit Kindern haben so viele Probleme im Heim“

Die unsichere Bleibesituation der Flüchtlinge, gekoppelt mit problematischen Bedingungen in den Unterkünften, erschwert ihnen das Leben in Hamburg. Die Teilnehmenden des Workshops tauschten sich darüber aus, wo es Unterstützung und Angebote für sie gibt.

„Wegen des Krieges in Syria musste ich das Land verlassen und das Studium abbrechen“

Die große Hoffnung aller ist, nicht zurück in das Kriegsgebiet zu müssen, eine Wohnung und eine Arbeit zu bekommen, um eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder zu haben.
Dafür wünschen sie sich zum Beispiel, dass es in Hamburg ausreichend Deutschkurse gibt.

„Das ist meine Hoffnung: eine Wohnung, ein Kind, eine Arbeitsstelle.“


„Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen“

Am 18. Juni zeigen wir den Dokumentarfilm „Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte.“

Dieser Film entstand aus der Zusammenarbeit der Filmemacherin Anne Frisius mit Mónica Orjeda, einer Mitarbeiterin von verikom, die sich seit vielen Jahren für Menschen ohne Papiere engagiert und bei verikom die Beratung für Illegalisierte aufgebaut hat.

Der Film begleitet zwei Hausangestellte, die vor Gericht ziehen, um ihre Rechte gegenüber ihren Arbeitgebern einzuklagen. Und er zeigt Aktivistinnen in Amsterdam, die öffentlich Anerkennung und Rechte einfordern und dafür die Organisation United Migrant Domestic Workers gegründet haben. Fast alle Mitglieder dieser Organisation sind Hausangestellte ohne Papiere.

Im Anschluss an den Film: Möglichkeit zur Diskussion und Hintergrundinformationen zur Situation von Hausangestellten ohne Papiere in Amsterdam und Hamburg.

18. Juni 2015: 18.30  – 20.30 Uhr, verikom am Wohlerspark, Norderreihe 61, 22767 Hamburg

Wir trauern…

…um die Menschen, die derzeit im Mittelmeer, auf der Flucht und aufgebrochen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, sterben.

Wir fordern die europäischen Regierungen dringlich auf, alles Erdenkliche zu tun und weder Kosten noch Aufwand zu scheuen, um weiteres Sterben zu verhindern.

Am Samstag, 25. April 2015 um fünf nach zwölf, findet eine Mahnwache für die Toten an den EU-Außergrenzen auf dem Hamburger Rathausmarkt statt.

Frauenpower reloaded

Mit dem Kurzfilm „FRAUENPOWER RELOADED“ gibt das aktionsbündnis_opferschutz_netzwerk_hamburg, zu dem auch verikom mit seinem Projekt i.bera gehört, einen Einblick in die konkrete Arbeit und die besonderen Angebote der Beratungsstellen und Frauenhäuser in Hamburg. Die im Film genannten Hamburger Einrichtungen tragen mit ihrer Arbeit dazu bei, das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbuler Konvention, SEV-Nr.:210) mit Leben zu füllen.

Die Premiere fand im Dezember 2014 im Hamburger Polittbüro statt.

Der Film ist ab jetzt auch unter www.frauenpower-reloaded.de im Internet zu sehen.

YES-Projekt Preisträger der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Im Jugendwettbewerb „Rassismus – nicht mit mir!“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat das Projekt YES – Young mentors für equality at school den zweiten Preis gewonnen! Das YES-Team hatte als Wettbewerbsbeitrag zwei Filme eingereicht, die auf Workshops mit muslimischen Schülerinnen und Schülern gedreht wurden und deren Diskriminierungserfahrungen zum Thema haben. Ausgezeichnet wurden in dem bundesweiten Wettbewerb drei „wegweisende Projekte“ von Jugendlichen ab 16 Jahren. Die Preisverleihung fand am 11. März in Berlin statt.

 

Wir trauern

…um unseren ehemaligen Kollegen, langjährigen Mitstreiter und Weggefährten Hüseyin Yavuz.

Hüseyin Yavuz hat in den 1980’er Jahren gemeinsam mit anderen Engagierten den Verein WIR – Internationales Zentrum in Altona e.V. gegründet. Mehr als 20 Jahre hat er Migrantinnen und Migranten beraten und unterstützt und dabei nie den Blick für die strukturellen Ungerechtigkeiten verloren, diese angeprangert und sich auch politisch sehr engagiert. Er ist uns in der gemeinsamen Arbeit als Mensch sehr ans Herz gewachsen.

Wir trauern um seinen Weggang aus dieser Welt und werden ihn sehr vermissen.
Das Team von verikom

Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking seit Januar 2015 bei verikom

Mit Jahresbeginn erweiterte verikom sein Angebot im Bereich Gewaltschutz und übernahm die Trägerschaft der proaktiven Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking.

Unter dem Namen intervento ist das Nachfolgeprojekt der Beratungsstelle pro-aktiv jetzt in der Norderreihe 61 in Hamburg Altona angesiedelt.

Mit der Neuausschreibung, auf die sich verikom 2014 beworben hatte, veränderte sich auch der Arbeitsschwerpunkt der Interventionsstelle. Im Mittelpunkt der Beratungstätigkeit steht die Zusammenarbeit mit der Polizei Hamburg, die bei Einsätzen aufgrund von häuslicher Gewalt und bei Stalking durch nahestehende Personen die Betroffenen auf das Beratungsangebot hinweist. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, nimmt intervento aktiv Kontakt zu den von Gewalt Betroffenen auf und bietet Krisenintervention sowie Unterstützung, um Schutz vor weiterer Gewalt für sich und ggf. ihre Kinder zu erreichen, ihre Rechte nach dem Gewaltschutzgesetz wahrzunehmen und die Möglichkeiten des vorhandenen Hilfesystems in Anspruch zu nehmen.

Weitere Schwerpunkte der Arbeit liegen einerseits darin, schwerer erreichbaren Zielgruppen den Zugang zum Beratungsangebot zu ebnen, z.B. älteren Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen oder Menschen verschiedener sexueller Identität. Andererseits wird ein besonderes Augenmerk auf die mitbetroffenen Kinder und Jugendliche gelegt und ihnen eine speziell qualifizierte Ansprechperson zur Seite gestellt.

 

Die Beratungsstelle ist erreichbar montags bis freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Beratungstermine nur nach Vereinbarung.

verikom am Wohlerspark
intervento – pro-aktive Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking
Holstenstraße 79/81
22737 Hamburg
Telefon: 226 226 27
Fax: 41 30 70 81
E-Mail: intervento@verikom.de

 

gemeinsam Kirchdorf-Süd

Im Januar 2015 nimmt ein neues Projekt in Kirchdorf-Süd seine Arbeit auf:

„gemeinsam Kirchdorf-Süd“ ist ein intergenerationelles interkulturelles Projekt, das sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner der Hochhaussiedlung richtet.

Ziel des Projektes ist es, den altersübergreifenden sozialen Zusammenhalt im Stadtteil zu förden, die Teilhabe aller Generationen an der Gestaltung des Stadtteillebens zu erhöhen und die gegenseitige Wertschätzung zwischen den Generationen und über Herkunftsunterschiede hinweg zu steigern.

Durch das Projekt, das von der BürgerStiftung Hamburg gefördert wird, ist es möglich, in verikom Kirchdorf-Süd verschiedene Aktivitäten in den Bereichen Dialog, Bildung und Kreativität für Kirchdorfer_innen jeden Alters (von 5 bis 95!) anzubieten und sie gemeinsam mit den Teilnehmenden weiterzuentwickeln. Besondere Freizeitaktivitäten kommen hinzu, wie z.B. Ausflüge, Musik, Sport, Spiele, Vorführungen mit Diskussionen. Was im Laufe des Jahres 2015 konkret realisiert wird, wird sich an den Interessen der Teilnehmer orientieren – denn unsere Grundüberzeugung ist es, dass die Stadtteilbewohner_innen selbst am besten wissen, was sie benötigen, um Kontakt und Respekt untereinander weiter zu entwickeln.

Die Angebote starten im Januar. Wir freuen uns darauf!

 

Antidiskriminierungsberatung amira

Am 1. Juli 2014 hat die Antidiskriminierungsberatung amira ihre Arbeit aufgenommen.

Das Beratungsangebot richtet sich an Migrantinnen und Migranten, die aufgrund ihrer (ggf. auch nur zugeschriebenen) Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Sprache Diskriminierung erlebt haben.

amira bietet individuelle Beratungsgespräche sowie Informationen über verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Es können Vermittlungsgespräche begleitet und moderiert werden, Beschwerden oder rechtliche Schritte eingeleitet werden oder ggf. kann in Kooperation mit Rechtsanwälten eine Klage nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz unterstützt werden.

Das Beratungsangebot ist mehrsprachig und bei Bedarf können Dolmetscher hinzugezogen werden.

Das Angebot findet am neuen Standort verikom St. Georg statt, wo verikom das Projekt in enger Kooperation mit dem Träger basis & woge e.V. durchführt. Die Finanzierung erfolgt durch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

Offene Beratungszeiten sind jeweils dienstags von 15.00-17.00 Uhr und donnerstags von 10.00-12.00 Uhr. Weitere Beratungstermine nach Vereinbarung.

Wenden Sie sich hierfür an die Beraterinnen
Birte Weiß, Tel.: 040 – 39 84 26 71 oder
Odette Enayati, Tel.: 040 – 39 84 26 47
E-Mail  amira@verikom.de

Adresse: Steindamm 11, 5. Stock, 20099 Hamburg

Ältere Beiträge finden Sie im Archiv-Aktuelles