Archiv der Kategorie: Aktuelles

Aktuelle Stellenausschreibungen

Aktuell suchen wir neue Mitarbeiter*innen für folgende Stellen:

a) Elternzeitvertretung: verikom sucht zum 1. April 2021 für das Projekt „intervento – proaktive Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking“ eine Diplom-­Sozialpädagogin oder vergleichbar.
Zu besetzen ist eine Teilzeitstelle 29,25 Std., TV-L S 11b für eine einjährige Elternzeitvertretung.
Hier geht’s zu den Details der Ausschreibung: Elternzeitvertretung_intervento

b) Teilzeitstelle 9,75 Wochenstunden: verikom sucht ab sofort für das Projekt „Perlen auf gutem Grund“ eine*n Diplom-­Sozialpädagog*in oder vergleichbar.
Zu besetzen ist eine Teilzeitstelle 9,75 Std., TV-L S 11b für den Zeitraum ab sofort bis 31.12.2022.
Hier geht’s zu den Details der Ausschreibung: Viertelstelle Perlen auf gutem Grund

c) Teilzeitstelle 29,25 Wochenstunden: verikom sucht für das Projekt „i.bera – Interkulturelle Beratungsstelle für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat“ eine Diplom-­Sozialpädagogin oder vergleichbar.
Zu besetzen ist eine Teilzeitstelle 29,25 Std., TV-L S 11b. Die Stelle ist zunächst für ein Jahr befristet, eine unbefristete Beschäftigung wird angestrebt.
Hier geht’s zu den Details der Ausschreibung: Teilzeitstelle_i bera

Aktuelle Corona-Einschränkungen bei verikom

Die Standorte von verikom sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie für den Publikumsverkehr geschlossen.

Integrationskurse, Deutschkurse und Alphabetisierungskurse von verikom
finden ab 11. Januar wieder statt.
Alle Kursteilnehmer*innen werden darüber informiert, ob wann ihr Kurs wieder stattfindet.

Es gibt leider zur Zeit keine offene Beratung.

Unsere Beratung wird derzeit nur telefonisch angeboten.
Wenn Sie Beratung benötigen, rufen Sie uns daher bitte an!
Die Telefonnummern finden Sie im Überblick hier: verikom-Projekte: telefonische Erreichbarkeit

Halten Sie Abstand, bleiben Sie solidarisch und bleiben Sie gesund!

Geflüchtete evakuieren – jetzt!

Die Situation für die Geflüchteten in den Lagern auf den griechischen Inseln ist unerträglich.

Wir fordern eine sofortige Evakuierung!

Beteiligt Euch an Aktionen!

Schreibt mit Kreide Eure Forderungen auf die Bürgersteige vor Euren Häusern!

#LeaveNoOneBehind!
Open the hotels!

Unsere humanitäre Hilfe ist JETZT gefordert!

Wir dürfen nicht auf andere europäische Länder warten, es sterben Menschen während die Politik wartet!

 

Black Lives Matter – Solidaritätsnote des verikom-Teams

Wir drücken unsere Solidarität aus mit allen Opfern rassistischer Gewalt!

Wir trauern um George Floyd, der durch einen Polizisten in Minneapolis getötet wurde, und protestieren mit der Bewegung Black Lives Matter gegen die fortgesetzte unerträgliche Polizeigewalt gegen Schwarze Menschen und Migrant*innen in den USA und vielen anderen Ländern sowie auch in Deutschland.

Wir fordern Gerechtigkeit, konsequente Strafverfolgung der Täter und Antirassismus-Maßnahmen in den Polizeiapparaten, speziell in den USA und in Deutschland.

Die Polizei als staatliche Institution, die sich immerhin politisch zu legitimieren hat und demokratischer Kontrolle unterliegen muss, ist aber auch ein Spiegel der Gesellschaft. Dass auch in Teilen der Polizei Rassismus tief verankert ist, braucht daher nicht zu verwundern und darf nicht von den Regierenden geleugnet werden, wie es leider reflexartig zur Abwehr eigener Verantwortung immer wieder vorkommt. Die hasserfüllten Reaktionen eines Donald Trump, der die Privilegien der weißen US-Gesellschaft verteidigt, sind undiskutabel, offenbaren aber die übliche Diffamierung von antirassistischem Protest und die selbstherrliche Unempfindlichkeit gegenüber dem Leid anderer.

Aber der Fingerzeig auf die Verhältnisse in den USA reichen nicht aus.

Machtmissbrauch und rassistische Gewalt sind auch von der deutschen Polizei bekannt. Erinnert sei an Oury Jalloh, der vor 15 Jahren in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte. Oder an einen ganz alltäglichen Fall des Racial Profiling, der durch die Presse ging: ein Altenpfleger wurde neulich in Hamburg von Polizist*innen gewaltsam vom Rad gerissen, weil ihm allein aufgrund seines Aussehens unterstellt wurde, dass er ein Drogendealer sei. Für solche Übergriffe und Mißhandlungen aufgrund rassistischer Vorannahmen, die an der Tagesordnung sind, gibt es kein öffentliches Schuldeingeständnis von Seiten der Polizei und schon gar keine gerichtlichen Verurteilungen – noch nicht einmal für den Tod von Oury Jalloh!

Die sog. „internen Ermittlungen“ innerhalb der deutschen Polizei verlaufen in den meisten Fällen im Sande der korpsgeistgesteuerten Selbstverteidigung, der systematischen Gegenanzeigen gegen die Opfer, der Falschaussagen polizeilicher Zeug*innen und der Rückendeckung durch politisch Verantwortliche. Das muss aufhören.

Auch bei uns haben die Behörden noch nicht begriffen, dass die Strategie des Verleugnens und Kleinredens demokratiefeindlicher Missstände innerhalb der Polizei nicht haltbar ist.

Wir brauchen unabhängige, öffentlich kontrollierbare und ernstzunehmende Ermittlungen zu rassistischer Polizeigewalt, an der Menschen mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrung beteiligt sind. Ohne engagierte und strukturell verankerte disziplinarische, Ausbildungs- und Antidiskriminierungsmaßnahmen von staatlicher Seite zur Reform der Polizei wird sich an den Gründen für den Protest von Black Lives Matter auch in Deutschland nichts ändern.

 

Download Solidaritätsnote verikom-Team

Aufruf von BlackHistoryMatters, Lampedusa in Hamburg und asmara, veröffentlicht auf facebook von bhmhamburg: Enough is enough!

Aktuelle Black Lives Matter-Aktionen in Hamburg:
Samstag, 6.6., 15-18 Uhr, Kundgebung: Enough is enough! Auf dem Rathausmarkt (in schwarzer Kleidung), siehe www.bewegungsmelder.org

Eheabhängiger Aufenthalt: Vollständige Umsetzung der Istanbul Konvention tut not!

Gerade in Zeiten häuslicher Isolation ist es wichtig das häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt nicht aus dem Blick gerät!

Am 01.02.2018 trat das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt – die sog. Istanbul Konvention – in Deutschland in Kraft. Als umfassendes, verbindliches völkerrechtliches Regelwerk gibt es nationale Handlungspflichten vor. Deutschland hat jedoch gegen Artikel 59 der IK, welcher die Möglichkeit eines eigenständigen Aufenthaltstitels unabhängig vom Partner für von Gewalt betroffenen Frauen* regelt, einen Nichtanwendungsvorbehalt eingelegt.

In Deutschland gibt es die sogenannte 3-jährige Ehebestandszeit für Ehen zwischen nicht-deutschen Staatsbürgern ohne dauerhaften Aufenthalt, die mit einem deutschen Staatsbürger oder einer Person mit dauerhaftem Aufenthalt in Deutschland verheiratet sind. Kommt es vor diesen drei Jahren zur Trennung, droht die Abschiebung, Gerade in Fällen von häuslicher und geschlechtsspezifischer (wirtschaftlicher, psychischer, physischer und sexualisierter) Gewalt hält dies Betroffene in unzumutbaren Lebensverhältnissen, da sie die erlebte Gewalt schwer nachweisen und beweisen können.

Der Hamburger Arbeitskreis zum Eheabhängigen Aufenthalt bestehend aus den verikom Beratungsstellen savia, i.bera, intervento und 2.ter Aufbruch!, der Beratungsstelle LÂLE in der IKB, Amnesty for Women, den autonomen Hamburger Frauenhäusern, der 24-7 Notaufnahme der Hamburger Frauenhäuser und dem Frauenhaus der Diakonie forderte den Bundestag auf, die Istanbul Konvention vollständig umzusetzen, um das Recht auf Schutz und ein gewaltfreies Leben für Frauen* in Deutschland zu gewährleisten.

Mehr Informationen dazu im Link zur Petition: epetitionen.bundestag/Petition_107950.

verikom: aktuelle Corona-Informationen

Die Standorte von verikom sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie geschlossen.

Integrationskurse, Deutschkurse und Alphabetisierungskurse von verikom finden zurzeit nicht statt.

Es gibt leider derzeit keine offene Beratung.

Unsere Beratung wird derzeit nur telefonisch angeboten.
Wenn Sie Beratung benötigen, rufen Sie uns daher bitte an!
Die Telefonnummern finden Sie im Überblick hier: verikom-Projekte: telefonische Erreichbarkeit

Bei dringenden Fragen können Sie Ihre Briefe in unseren Briefkasten werfen. Wenn Sie eine bestimmte Berater*in haben, dann schreiben Sie bitte den Namen der Berater*in, Ihren eigenen Namen, Ihre eigene Telefonnummer und Ihre Adresse auf den Briefumschlag.

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie, hilfreiche Telefonnummern, Möglichkeiten des Engagements für die besonders Betroffenen und viele mehr finden Sie hier: Corona Informationen

Halten Sie Abstand, bleiben Sie solidarisch und bleiben Sie gesund!

Trauer um die in Hanau ermordeten jungen Menschen

Die Nachricht über die rassistischen Morde an neun jungen Menschen aus Familien mit Migrationsgeschichte und der Mord an der Mutter des Täters hat uns Mitarbeiter*innen von verikom sehr getroffen. Wir sind in unseren Gedanken bei ihren Freund*innen und Angehörigen und senden ihnen unser Beileid und unsere Betroffenheit.

Und wir sind wütend und empört. Rechte rassistische Gewalt wurde und wird weiter verharmlost. Trotz zahlreicher Morde und Gewalttaten findet sich weder in der Politik, noch in der Gesellschaft eine konsequente Haltung, geschweige denn ein systematisches Vorgehen gegen die Verbreitung von Rassismus und von menschenverachtendem Gedankengut und kein konsequentes strafrechtliches Verfolgen gewalttätiger rechter und rassistischer Netzwerke.

Wir brauchen Menschen überall in der Gesellschaft und allen voran in der Politik, die sich klar und dauerhaft gegen menschenverachtende und rassistische Haltungen und Reden positionieren und die sich auf allen Ebenen für diese Gesellschaft in all ihrer Pluralität einsetzen. Für gleiche Rechte für alle und für gleiche Sicherheit für alle.

Wir sind erschrocken und traurig, wie weit weg heute unsere Vision einer gewaltfreien multidiversen Gesellschaft erscheint. Und doch: sie ist und bleibt unser Ziel.

Besuch der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bei verikom

Am 20.02.2020 besuchte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die Gewaltschutzprojekte von verikom. Anlass des Besuchs war die Unterzeichnung einer Verwaltungsvorschrift zum Bundesinvestionsprogramms „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ zusammen mit Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard.

Am zuvor stattfindenden Fachgespräch der Ministerin mit den Gewaltschutzprojekten i.bera, intervento, LÂLE in der IKB e.V., 2ter Aufbruch! und savia steps against violence nahmen neben der Bundesfamilienministerin und der Sozialsenatorin auch der Altonaer Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Bartke, die Altonaer Bürgerschaftsabgeordnete Gabi Dobusch und die Abteilungsleiterin der BASFI Isabel Said teil.

Die Vertreterinnen der Gewaltschutzprojekte stellten ihre Arbeit vor und gingen im anschließenden angeregten Austausch auf einige zentrale Herausforderungen im Gewaltschutz ein, bei denen Handlungsbedarf auf Bundes- und Landesebene besteht, um den notwendigen Schutz der Opfer tatsächlich gewährleisten zu können. Dazu gehören u.a. der oftmals eintretende Konflikt zwischen Umgangsrecht und Gewaltschutz sowie der deutsche Nichtanwendungsvorbehalt zu Art. 59 der Istanbul Konvention, der für gewaltbetroffene Migrantinnen mit eheabhängigem Aufenthalt einer systematischen Verwehrung von Schutz gleichkommt. Die Praxiserfahrungen aus den Projekten stießen bei der Bundesfamilienministerin und der Sozialsenatorin auf reges Interesse.

Im Anschluss an den Fachaustausch fand die Unterzeichnung der o.g. Verwaltungsvorschrift in den Räumen von verikom statt.

 

 

 

 

 

Jahresbericht mit Schwerpunkt Wohnungsnot

Das Tem von verikom setzte in seinem letzten Jahresbericht einen thematischen Fokus auf das Thema Wohnungsnot.
Der Jahresbericht „Wohnungsnot muss nicht sein! – Für eine konsequente soziale Ausrichtung der Wohnungspolitik!“ steht als Download zur Verfügung: verikom_JAHRESBERICHT