Im Mai 2007 hat verikom die Beratungsstelle i.bera eröffnet, eine interkulturelle Beratungsstelle für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat. Sie befindet sich im Integrationszentrum in Altona, darüber hinaus bieten wir auch Beratungstermine in Wilhelmsburg und Kirchdorf-Süd an. Wer kann sich beraten lassen Wir beraten, unterstützen und informieren Frauen, Männer und Jugendliche mit Migrationshintergrund,
Die Beratungsstelle i.bera kooperiert eng mit der Beratungsstelle LÂLE des IKB e.V., denn es handelt sich um zwei Projekte mit einem Ziel: Ein selbst bestimmtes Leben ohne Gewalt ist das Grundrecht eines jeden Menschen. Doch das Erfahren von Gewalt in der Familie und in der Partnerschaft ist leider kein Ausnahmefall mehr. Körperliche und seelische Gewalterfahrungen können Menschen jeden Alters, jeder Religion und jeder Nationalität betreffen. Häusliche Gewalt wird begriffen als jede Form von körperlicher, sexueller und psychischer Gewaltanwendungen in engen sozialen Beziehungen. Am 1. Januar 2002 ist das Gewaltschutzgesetz in Kraft getreten, welches erstmals den Schutz vor Gewalt in privaten Beziehungen gewährleistet. Damit wird häusliche Gewalt strafrechtlich verfolgt. Eine Form von häuslicher Gewalt ist die Zwangsverheiratung. Diese liegt vor, wenn ein oder beide zukünftigen Ehepartner zur Ehe gezwungen werden. Durch Zwangsverheiratung werden die Rechte auf selbst bestimmte Wahl des Partners und der Eheschließung sowie der individuellen Freiheit verletzt. Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung. i.bera und LÂLE sind interkulturelle Beratungsstellen, die Betroffenen Perspektiven aufzeigen und sie auf ihrem Weg in ein selbst bestimmtes Leben unterstützen. Hospitalstraße 10922767 Hamburg Tel.: 040- 238 55 83 23 Fax: 040 – 238 55 83 29 23 www.verikom.de Email: i.bera@verikom.de [ nach oben ] |
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