Der aktuelle Zulassungsstopp des BAMF für Menschen, die freiwillig einen Integrationskurs besuchen möchten, verschärft die ohnehin bereits prekäre Lage der Integrationskurse und der Integrationspolitik des Bundes insgesamt.
verikom kritisiert aufs Schärfste diese offenbar politisch motivierten Entscheidungen. Indem Zulassungen nicht bearbeitet werden, wird der Zugang zu Integrationskursen gezielt behindert. Zahlreiche Kurse können nicht starten, was dazu führt, dass alle Menschen, die einen Integrationskurs besuchen möchten, auch diejenigen mit Teilnahmeverpflichtung des Jobcenters, davon betroffen sind.
Die Entscheidung des Bundesinnenminsteriums geht direkt zu Lasten derjenigen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen, wie auch zu Lasten der Dozent:innen, die mit Verdienstausfall, und der Träger, die mit Unterfinanzierung für die Durchführung der Kurse konfrontiert sind.
Für mehr Informationen siehe auch hier:
https://www.fr.de/politik/integrationskurse-auf-der-kippe-volkshochschulen-schlagen-alarm-94152686.html
https://www.deutschlandfunk.de/integrationskurse-auf-eis-zulasssungsantraege-seit-dezember-nicht-bearbeitet-100.html
Hier finden Sie eine Träger-Stellungnahme, die noch vor Kenntnis des Zulassungsstopps verfasst wurde und die insgesamt prekäre Situation der Integrationskurse darlegt. Von Ende November bis Anfang Februar wurden die Träger der Integrationskurse über den Zulassungsstopp nicht informiert.
7.2.2026