Archiv der Kategorie: Aktuelles

Jahresbericht mit Schwerpunkt Wohnungsnot

Das Tem von verikom setzte in seinem letzten Jahresbericht einen thematischen Fokus auf das Thema Wohnungsnot.
Der Jahresbericht „Wohnungsnot muss nicht sein! – Für eine konsequente soziale Ausrichtung der Wohnungspolitik!“ steht als Download zur Verfügung: verikom_JAHRESBERICHT

Nein zum Kopftuchverbot für Minderjährige

verikom unterstützt die Stellungnahme des Netzwerks rassismuskritischer Migrationspädagog*innen gegen ein Kopftuchverbot für Minderjährige.
Ein solches Verbot widerspricht den Menschenrechten ebenso wie der Religionsfreiheit. Der von terre des femmes in die Debatte geworfene Vorschlag eines Verbots schränkt die Minderjährigen in ihren Lebensbedingungen und ihrer Bildungsteilhabe ein und befördert die bereits bestehende Diskriminierung kopftuchtragender Mädchen und Frauen.
verikom setzt sich für die Förderung von Selbstbestimmung, Freiheit und Respekt in der pädagogischen Arbeit, für den Abbau diskriminierender Strukturen und für die Stärkung von Demokratie und Religionsfreiheit ein.
Die Stellungnahme im Wortlaut und die weiteren Unterstützer*innen finden Sie hier:
Kopftuchverbot für Minderjährige – eine migrationspädagogische Stellungnahme

Trauer und Entsetzen über den Tod Tonou-Mbobdas im UKE

Wir verleihen hiermit unserer Trauer und unserem Entsetzen über den Tod des UKE-Patienten Tonou-Mbobda Ausdruck.
verikom schließt sich der folgenden aktuellen Erklärung von basis & woge e.V. an:
In Gedanken sind wir bei seiner Familie und seinen Freund*innen, aber auch bei anderen von Rassismus negativ betroffenen Menschen, für die sein Tod über den dramatischen Einzelfall hinaus eine strukturelle Signalwirkung hat.
Der Träger basis & woge e.V. schafft für verschiedene  marginalisierte Bevölkerungsgruppen Zugänge und Angebote mit dem Ziel, Menschen in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. Mit den Projekten read, migration.works und amira geht es uns darum, Betroffene von Diskriminierung zu unterstützen,  Diskriminierung aber auch auf institutioneller Ebene sichtbar zu machen und ihr entgegenzutreten. Ein erster Schritt ist hier, Diskriminierung als Realität überhaupt erst einmal wahrzunehmen. Daran erinnert der Tod von William Tonou-Mbobda auf sehr drastische Weise.
Wir machen darauf aufmerksam, dass der Zugang für Schwarze Menschen im Gesundheitsbereich (und nicht nur hier) ohnehin aus einer Vielzahl an Gründen erschwert ist (Misstrauen, Angst vor Rassismus, gegebenenfalls sprachliche Hürden) und dies gilt im Kontext psychischer Krankheiten umso mehr, da sich hier Diskriminierungserfahrungen wegen psychischer Erkrankung mit Erfahrungen rassistischer Diskriminierung verschränken. Dass sich ein Mensch hilfesuchend an das UKE wendet und mit seinem Leben bezahlt ist die schlimmste aller Möglichkeiten und sendet ein fatales Signal an Psychatriebetroffene und Schwarze Menschen.
Wir unterstützen die Forderung von Black Community Hamburg, dass der Vorfall lückenlos aufgeklärt werden muss. Wir weisen darauf hin, dass dabei die Bedeutung rassistischer Bilder bei der Wahrnehmung und der Reaktion auf das Verhalten von Menschen analysiert  und entsprechende Konsequenzen gezogen werden müssen. Dazu gehört auch, mit strukturellen Maßnahmen zu antworten, die zukünftig derartige  Ereignisse verhindern. Dies muss den betroffenen Communities glaubhaft zugesichert werden. Wir halten das auch deswegen für zentral, damit  Zugänge zur Versorgung und Unterstützung von Menschen in psychischen Krisen auch für von Rassismus Betroffene gleichermaßen vorhanden sind.
Wir solidarisieren uns mit den Angehörigen, Freund*innen, der kamerunischen Community und der „Black Community Hamburg“ sowie allen von Rassismus negativ betroffenen Menschen.

Arbeitsbereich Antidiskriminierung von basis & woge e.V. mit den Projekten read, amira und migration.works

Aufruf zur Demo am 25.5.19 und weitere Informationen: https://blackcommunityhamburg.blackblogs.org/
Möglichkeit, eine Petition zu unterstützen: https://www.change.org/p/

Klage gegen Kündigung wg. Kopftuch: amira unterstützt Betroffene

Die Antidiskriminierungsberatung amira von verikom und basis woge e.V. berät und unterstützt eine Muslima, die wegen ihres Kopftuchs ihren Arbeitsplatz als Erzieherin verlor. Sie entschied sich im Laufe des Beratungsprozesses zur Klage. Und diese wird jetzt vor dem Europäischen Gerichtshof weiterverhandelt.
Siehe hierzu auch den Artikel in der taz vom 6. Dezember 2018.

Spenden statt schenken

Weihnachten naht und schon beginnen viele wieder, sich zu überlegen, was sie dieses Jahr verschenken sollen.
Wir schlagen vor, Spenden zu verschenken!
Spenden Sie für etwas, das Ihnen oder der Person, der sie das Geschenk machen möchten, wichtig ist.
Vielleicht finden Sie für sich selbst oder diejenigen, die Sie beschenken möchten, bei verikom das Passende:

Spenden mit dem Stichwort „Geflüchtete“ unterstützen unsere Angebote, die Menschen mit Fluchtgeschichte auf eine eigene berufliche Zukunft vorbereiten.
Mit dem Stichwort „Papia“ unterstützen Sie ein Projekt, in dem Migrantinnen geflüchteten Frauen als Mentorinnen zur Seite stehen.
Mittels Spenden mit dem Stichwort „Nothilfefonds“ helfen wir akut in Not geratenen Menschen, die papierlos sind und keinen Zugang zu Sozialleistungen haben.
Mit dem Stichwort „Opferschutz“ unterstützen Sie unsere Beratungsprojekte für Mädchen und Frauen, die von familiärer oder häuslicher Gewalt, von Zwangsverheiratung oder von Stalking betroffen sind.
Spenden mit dem Stichwort „Raum“ setzen wir für die ansprechende Gestaltung unserer Räume ein, z.B. für das Blümchen auf dem Tisch der Beraterin oder die Anschaffung bequemer Stühle für die Ratsuchenden.

Sie möchten ein anderes verikom-Projekt oder einen bestimmten Standort untersützen? Schreiben Sie einen entsprechenden Betreff und wir sorgen dafür, dass Ihr „Geschenk“ an der richtigen STelle ankommt.

Jede Spende, jeder Betrag, jedes derartige „Geschenk“ ist willkommen, hilft und macht Mut!

Spendenkonto:
IBAN: DE 54 4306 0967 4087 4423 00
BIC:   GENODEM1GLS
GLS Bank

verikom ist eine vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannte Organisation und stellt Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus. Da dies per Post geschieht, benötigen wir dafür Ihre Adresse.

Ich liebe, wen ich will! – Wie kann ich Mädchen in schwierigen Situationen unterstützen?

Manchmal entscheiden Familien über die Zukunft von Mädchen und jungen Frauen und verweigern ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Was können hier schulische Pädagoginnen und Pädagogen tun? Die Fortbildung beginnt mit einem Kurzfilm, um sich der Thematik Zwangsverheiratung anzunähern.
Danach werden die Referentinnen zusammen mit den LI-Expertinnen mit Ihnen an verschiedenen Fallbeispielen im Themenbereich arbeiten. Die Veranstaltung schließt mit Hinweisen zur Rolle der beratenden Fachkräfte an den Schulen, zur Gefahreneinschätzung und zu dem wichtigen Thema Selbstschutz ab. Es soll dabei auch auf die Zielgruppe von geflüchteten Schülerinnen und Schülern eingegangen werden.

Fortbildung am Donnerstag, 26.10.16:00 – 19:00 Uhr

Veranstalter: Referat Sexualerziehung und Gender/ Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung/ LI Hamburg
Referentinnen: Beate Proll (LI), Sevgi Özdemir-Celebi (LALE), Cemile Yildirim (i.bera)

Ort: i.bera/verikom, Norderreihe 61
Anmeldung: Ausschreibung Zwangsheirat 2018
Anmelde-Schluss: 18. Oktober 2018

Mentoring für geflüchtete Frauen unterstützen!

Die Online-Spendenmeisterschaft ist beendet. Wir sind beeindruckt von den zahlreichen  Unterstützerinnen und Unterstützern, die im September mit einer Spende dazu beigetragen haben, dass diese Mentoringprojekt – so hoffen wir – auf einem guten Platz innerhalb der Spendenmeisterschaft ankommen konnte, und bedanken uns sehr herzlich! Welchen Platz wir mit Ihrer Hilfe erreicht haben, werden wir in Kürze hier mitteilen können.

Das Projekt geht weiter, noch sind nicht alle Mittel beisammen, die wir für seine Fortführung brauchen und wir benötigen weiterhin die Unterstützung von Menschen, denen die Arbeit für geflüchtetete Frauen am Herzen liegt. Papia – Mentoring von Migrantinnen für geflüchtete Frauen braucht Sie!

Bitte spenden Sie für unser Mentoringprojekt für geflüchtete Frauen über diese Webseite: betterplace.org-Projekt Papia !
Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Unterstützung!!!

United against racism!

verikom unterstützt den Aufruf zum bundesweiten Aktionstag am 29. September in Hamburg:
GEGEN ABSCHIEBUNG, AUSGRENZUNG UND RECHTE HETZE – FÜR BEWEGUNGSFREIHEIT UND GLEICHE RECHTE FÜR ALLE!

Für mehr Informationen, Beteiligungsmöglichkeiten, Aktionen:
hier geht es zur Webseite des Netzwerks We’ll come united und zum Aufruf zur Parade des Antirassismus und der Solidarität
am 29. September um 12 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt.

Junge Vorbilder jetzt ein Projekt der Hamburger Stiftung für Migranten

Die Jungen Vorbilder sind jetzt ein Projekt der Hamburger Stiftung für Migranten!
Das Kursmentoring und die weiteren Projekte der Jungen Vorbilder haben damit den Träger gewechselt.
Lediglich das Einzelmentoring ist bis Februar 2019 noch bei verikom verortet.

Die neue Adresse lautet:
Hamburger Stiftung für Migranten
Junge Vorbilder
Schauenburgerstraße 49
20095 Hamburg
Tel.: 040-36138-754 und 040-36138-706 oder 040-36138-766
E-Mail: juvo@stiftung-fuer-migranten.de

Für das Einzelmentoring gilt weiterhin die Adresse bei verikom:
verikom – Altona am Wohlerspark
Junge Vorbilder – Einzelmentoring / Stipendienprogramm
Norderreihe 61
22767 Hamburg
E-Mail: mentoring.jungevorbilder@verikom.de