Archiv der Kategorie: Aktuelles

Klage gegen Kündigung wg. Kopftuch: amira unterstützt Betroffene

Die Antidiskriminierungsberatung amira von verikom und basis woge e.V. berät und unterstützt eine Muslima, die wegen ihres Kopftuchs ihren Arbeitsplatz als Erzieherin verlor. Sie entschied sich im Laufe des Beratungsprozesses zur Klage. Und diese wird jetzt vor dem Europäischen Gerichtshof weiterverhandelt.
Siehe hierzu auch den Artikel in der taz vom 6. Dezember 2018.

Spenden statt schenken

Weihnachten naht und schon beginnen viele wieder, sich zu überlegen, was sie dieses Jahr verschenken sollen.
Wir schlagen vor, Spenden zu verschenken!
Spenden Sie für etwas, das Ihnen oder der Person, der sie das Geschenk machen möchten, wichtig ist.
Vielleicht finden Sie für sich selbst oder diejenigen, die Sie beschenken möchten, bei verikom das Passende:

Spenden mit dem Stichwort „Geflüchtete“ unterstützen unsere Angebote, die Menschen mit Fluchtgeschichte auf eine eigene berufliche Zukunft vorbereiten.
Mit dem Stichwort „Papia“ unterstützen Sie ein Projekt, in dem Migrantinnen geflüchteten Frauen als Mentorinnen zur Seite stehen.
Mittels Spenden mit dem Stichwort „Nothilfefonds“ helfen wir akut in Not geratenen Menschen, die papierlos sind und keinen Zugang zu Sozialleistungen haben.
Mit dem Stichwort „Opferschutz“ unterstützen Sie unsere Beratungsprojekte für Mädchen und Frauen, die von familiärer oder häuslicher Gewalt, von Zwangsverheiratung oder von Stalking betroffen sind.
Spenden mit dem Stichwort „Raum“ setzen wir für die ansprechende Gestaltung unserer Räume ein, z.B. für das Blümchen auf dem Tisch der Beraterin oder die Anschaffung bequemer Stühle für die Ratsuchenden.

Sie möchten ein anderes verikom-Projekt oder einen bestimmten Standort untersützen? Schreiben Sie einen entsprechenden Betreff und wir sorgen dafür, dass Ihr „Geschenk“ an der richtigen STelle ankommt.

Jede Spende, jeder Betrag, jedes derartige „Geschenk“ ist willkommen, hilft und macht Mut!

Spendenkonto:
IBAN: DE 54 4306 0967 4087 4423 00
BIC:   GENODEM1GLS
GLS Bank

verikom ist eine vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannte Organisation und stellt Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus. Da dies per Post geschieht, benötigen wir dafür Ihre Adresse.

Ich liebe, wen ich will! – Wie kann ich Mädchen in schwierigen Situationen unterstützen?

Manchmal entscheiden Familien über die Zukunft von Mädchen und jungen Frauen und verweigern ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Was können hier schulische Pädagoginnen und Pädagogen tun? Die Fortbildung beginnt mit einem Kurzfilm, um sich der Thematik Zwangsverheiratung anzunähern.
Danach werden die Referentinnen zusammen mit den LI-Expertinnen mit Ihnen an verschiedenen Fallbeispielen im Themenbereich arbeiten. Die Veranstaltung schließt mit Hinweisen zur Rolle der beratenden Fachkräfte an den Schulen, zur Gefahreneinschätzung und zu dem wichtigen Thema Selbstschutz ab. Es soll dabei auch auf die Zielgruppe von geflüchteten Schülerinnen und Schülern eingegangen werden.

Fortbildung am Donnerstag, 26.10.16:00 – 19:00 Uhr

Veranstalter: Referat Sexualerziehung und Gender/ Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung/ LI Hamburg
Referentinnen: Beate Proll (LI), Sevgi Özdemir-Celebi (LALE), Cemile Yildirim (i.bera)

Ort: i.bera/verikom, Norderreihe 61
Anmeldung: Ausschreibung Zwangsheirat 2018
Anmelde-Schluss: 18. Oktober 2018

Mentoring für geflüchtete Frauen unterstützen!

Die Online-Spendenmeisterschaft ist beendet. Wir sind beeindruckt von den zahlreichen  Unterstützerinnen und Unterstützern, die im September mit einer Spende dazu beigetragen haben, dass diese Mentoringprojekt – so hoffen wir – auf einem guten Platz innerhalb der Spendenmeisterschaft ankommen konnte, und bedanken uns sehr herzlich! Welchen Platz wir mit Ihrer Hilfe erreicht haben, werden wir in Kürze hier mitteilen können.

Das Projekt geht weiter, noch sind nicht alle Mittel beisammen, die wir für seine Fortführung brauchen und wir benötigen weiterhin die Unterstützung von Menschen, denen die Arbeit für geflüchtetete Frauen am Herzen liegt. Papia – Mentoring von Migrantinnen für geflüchtete Frauen braucht Sie!

Bitte spenden Sie für unser Mentoringprojekt für geflüchtete Frauen über diese Webseite: betterplace.org-Projekt Papia !
Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Unterstützung!!!

United against racism!

verikom unterstützt den Aufruf zum bundesweiten Aktionstag am 29. September in Hamburg:
GEGEN ABSCHIEBUNG, AUSGRENZUNG UND RECHTE HETZE – FÜR BEWEGUNGSFREIHEIT UND GLEICHE RECHTE FÜR ALLE!

Für mehr Informationen, Beteiligungsmöglichkeiten, Aktionen:
hier geht es zur Webseite des Netzwerks We’ll come united und zum Aufruf zur Parade des Antirassismus und der Solidarität
am 29. September um 12 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt.

Junge Vorbilder jetzt ein Projekt der Hamburger Stiftung für Migranten

Die Jungen Vorbilder sind jetzt ein Projekt der Hamburger Stiftung für Migranten!
Das Kursmentoring und die weiteren Projekte der Jungen Vorbilder haben damit den Träger gewechselt.
Lediglich das Einzelmentoring ist bis Februar 2019 noch bei verikom verortet.

Die neue Adresse lautet:
Hamburger Stiftung für Migranten
Junge Vorbilder
Schauenburgerstraße 49
20095 Hamburg
Tel.: 040-36138-754 und 040-36138-706 oder 040-36138-766
E-Mail: juvo@stiftung-fuer-migranten.de

Für das Einzelmentoring gilt weiterhin die Adresse bei verikom:
verikom – Altona am Wohlerspark
Junge Vorbilder – Einzelmentoring / Stipendienprogramm
Norderreihe 61
22767 Hamburg
E-Mail: mentoring.jungevorbilder@verikom.de

Humanitäre Aufnahme und Asyl! Das Sterbenlassen im Mittelmeer beenden!

Mit Erschrecken verfolgen wir die aktuelle politische Entwicklung, in der der Zugang zu Schutz und Asyl systematisch versperrt wird und auf dem Mittelmeer sogar die Lebensrettung kriminalisiert, behindert und verboten wird.

Wir fordern ein sofortiges konsequentes Verhindern von weiterem Sterben im Mittelmeer!

Was wir brauchen ist eine humanitäre Aufnahmepolitik in Europa, die die Menschenwürde der Flüchtenden achtet. Kein Einsperren in Lagern, keine Verlagerung der Verantwortung auf Länder außerhalb der Europäischen Union!

neu in Billstedt: Beratung in französischer Sprache und in Yemba

Im Integrationszentrum Billstedt hat eine neue Mitarbeiterin die Arbeit aufgenommen.
Sie bietet Sozialberatung in französischer und englischer Sprache und in Yemba an.

Die weiteren in Billstedt verfügbaren Beratungssprachen sind:
Deutsch, Kurdisch, Türkisch, Ukrainisch, Rumänisch, Russisch und Syrisch-Aramäisch.

Forderungen für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü

Süleyman Taşköprü wurde am 27. Juni 2001 vom Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in der Schützenstraße in Bahrenfeld ermordet.
Hamburg ist ein Tatort in der Mordserie des NSU, aber in der Stadt hat es zum Mord an Süleyman Taşköprü bis heute keine umfassende Aufklärung und Auseinandersetzung gegeben. Weder sind die lokalen neonazistischen Hintergründe noch die auf rassistischen Stereotypen basierenden polizeilichen Untersuchungen thematisiert worden.
Die von Familienangehörigen geforderte Aufklärung ist ausgeblieben. Die Forderung nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss wird mit Verweis auf den Prozess in München abgebügelt. Eine Entschuldigung der Stadt bei der Familie Taşköprü hat es bis heute nicht gegeben.
Die Familienangehörigen sind für ihr Leben gezeichnet und werden mit dem Verlust ihres Sohnes und Bruders allein gelassen.
Osman Taşköprü, der Bruder Süleyman Taşköprüs, fordert einen Aufschrei in Hamburg: Der juristische Prozess in München darf kein Schlussstrich unter die Auseinandersetzung mit dem NSU und den von ihm verübten Morden sein!

verikom unterstützt diese Initiative für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü.
Sie finden weitere Informationen, auch zu vielfältigen Aktivitäten, die Aufklärung voranzubringen,
auf folgender Webseite: aufklaerung-tatort-schuetzenstrasse.org

Positionspapier und Dokumentationsfilm zur Wohnungsnot in Hamburg

Im Zusammenhang mit der Veranstaltung von verikom „Wohnungsnot im reichen Hamburg – Das muss nicht sein!“ am 9.11.17 positionierten wir uns mit einer ausführlichen Stellungnahme zum Problem der Wohnungs- und Obdachlosigkeit, das die Beratung alltäglich beschäftigt.

Wir haben einen Dokumentarfilm erstellt, der die aktuelle Situation in Hamburg beleuchtet. Er kann hier angesehen werden: Film zur Wohnungsnot in Hamburg

Das entsprechende Positionspapier kann hier heruntergeladen werden: Positionspapier Wohnungsnot