YES – Umsetzung

Diskriminierung ist ein sehr komplexes und emotionales Thema, das viel Einfühlungsvermögen verlangt.
Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft bereits mit Diskriminierung in Berührung gekommen sind, haben oft ein enormes Einfühlungsvermögen im Umgang mit Diskriminierung. Dieses zeigen nicht nur unsere Erfahrungen, sondern auch die der anderen MentorInnen und der Mentees. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der ethnischen Diskriminierung.
Wir wollen, dass alle Menschen Wertschätzung und Toleranz erfahren und diese Prinzipien auch ihren Mitmenschen weitergeben.
Dieses kann jedoch nur dann geschehen, wenn öffentlich über Diskriminierungsmechanismen und Ausgrenzung gesprochen werden kann – und seien diese auch eher subtil. Deshalb ist es unsere Aufgabe, zwischen Parteien zu vermitteln, um gegenseitiges Verständnis zu ermöglichen und Vorurteile abzubauen, die oftmals aus Unwissen resultieren.

  • Workshops:
    In Form von Antidiskriminierungsworkshops soll vor allem durch Übungen, die die Selbstwahrnehmung und Eigenerfahrung reflektieren, ein Bewusstsein für Diskriminierungsmechanismen geschaffen werden. Es werden dabei die – häufig unbewussten – Prämissen bei Lehrern und Schülern gleichermaßen kritisch hinterfragt und innerschulische Strukturen analysiert. Schüler sollen für die Diskriminierungsproblematik in ihren Schulen sensibilisiert und bei Benachteiligungen unterstützt werden. Sie erfahren, was sie tun können, um sich für sich selbst oder für andere gegen Diskriminierungen zur Wehr zu setzen – ohne aber in Pauschalierungen zu verfallen oder selbst ungerecht zu werden.
  • Fortbildungen und Weiterbildungen:
    Dieses Angebot richtet sich an (zukünftige) Lehrerinnen und Lehrer, um sie für das Thema der Diskriminierung aufmerksam zu machen und sie in diesem Bereich weiterzubilden. Die Kooperation mit Schulen ist für das „YES„- Projekt von großer Bedeutung, damit dem Problem der Diskriminierung in Schulen auch institutionell entgegengewirkt werden kann.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:
per Mail: yes@verikom.de oder telefonisch: 040/350 1772-16