Dialog macht Schule

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Dialog macht Schzule

Demokratie stärken – Vielfalt leben!
„Dialog macht Schule“ setzt sich für gesellschaftliche Partizipation und Zugehörigkeit ein, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft. Diesem Selbstverständnis folgend, will das Projekt Schulen dabei unterstützen, den Anforderungen einer Demokratiepädagogik für eine kulturell vielfältigen Schülerschaft gerecht zu werden.

Handlungskompetenz entwickeln – Dialogkultur fördern!
Im Projekt werden Schüler*innen bei ihrer Identitätsbildung und bei der Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen, wie Ambiguitätstoleranz und Konfliktfähigkeit usw., begleitet und unterstützt. Das umfasst auch die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbstwirksamkeit. Durch Engagement und Projekte wird die Schule zu einem Raum, in dem demokratisches Denken und Handeln zielgruppenadäquat erprobt werden kann.

Langfristige Beziehungsarbeit in kleinen Gruppen!
Junge Studierende werden zu Dialog-Moderator*innen ausgebildet, die mit Schulklassen wöchentlich über zwei Jahre zusammenarbeiten. Dadurch kann eine Beziehung zu den Schüler*innen aufgebaut werden, in der die Themen der Jugendlichen in einer Atmosphäre des Vertrauens und gegenseitigen Respekts erkundet werden können. Die Dialog-Moderator*innen sind sowohl Vorbilder, als auch Mentor*innen politischer Bildung, die in interkulturellen und interdisziplinären Teams geschützte Gesprächs- und Diskussionsräume im Schulalltag schaffen, in denen die Themen und Interessen der Jugendlichen im Vordergrund stehen. Themen wie Grund- und Menschenrechte, Geschlechterrollen, Religion, aber auch Alltagsthemen werden so schrittweise bearbeitet und vertieft.

Partizipation statt Prävention – kein „Nebeneffekt“!
Angesichts der Rekrutierung vor allem junger Muslime durch religiös motivierte Fanatiker, aber auch alltäglicher Stigmatisierungen und Diskriminierungserfahrungen sind Jugendliche vielen Unsicherheiten ausgesetzt. „Dialog macht Schule“ gehört zu den sehr wenigen Konzepten, die durch ihr langfristiges und nachhaltiges Partizipationsangebot in einem Alter ansetzen, in dem politische Meinungen und Weltbilder gerade erst entstehen und sie ihre Rolle in der Gesellschaft zu suchen beginnen. Hier kann das Projekt dazu beitragen, Jugendliche weniger empfänglich zu machen für die Angebote extremistischer Ideologien. Vor allem Erfahrungen von Wertschätzung und Anerkennung sorgen dafür, dass Jugendliche nachhaltig für demokratische Werte und Lebensformen gewonnen werden können und eine Identifikation mit der pluralistischen Gesellschaft entsteht.

SAGA GWG